John Swithen aka Richard Bachman, auch bekannt als Stephen King. Der bei Lesern wie Kritikern und Filmemachern (auf der Suche nach neuen Adaptionsmaterialien) nach wie vor ungemein beliebte und kommerziell enorm erfolgreiche Buchautor, hat sich jetzt zum Thema "Geplante Killerspielegesetze in den USA" zu Wort gemeldet.
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Was mich wirklich verrückt macht ist, wie begierig Politiker die Popkultur als Prügelknaben benutzen - nicht nur Videogames, auch das Fernsehen, Filme, sogar Harry Potter. Es fällt ihnen leicht und macht ihnen sogar irgendwie Spaß, weil die Popkultur immer hübsch und laut zurückschreit. Außerdem erlaubt sie den Gesetzgebern die Elefanten im Wohnzimmer zu ignorieren. Elefant eins ist die immer größer klaffende Lücke zwischen Wohlhabenden und Armen in diesem Land, eine Situation über die Fiddy und Snoop schon seit Jahren rappen. Elefant zwei ist Amerikas fast schon krankhafte Liebe für Waffen. Es war zu einfach für Kritiker zu behaupten — fälschlicher Weise, wie sich herausstellte — dass Cho Seung-Hui (der Virginia Tech Killer) ein Fan von Counter-Strike war. Ich bete einfach zu Gott, dass die Gesetzgeber genau so eifrig herausstellen würden, dass dieser Vollidiot kein Problem hatte eine halbautomatische 9mm Handfeuerwaffe zu bekommen. Cho hat sie während seines Amoklaufes benutzt, bei dem 32 Menschen ermordet wurden. Wenn er bei nichts als einer Videospiele Plastikwaffe geblieben wäre, hätte er nicht mal sich selber töten können. Fall gelöst."