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Alt 20.06.2006, 09:41   #1
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Sommerloch --> Killerspiele

Zitat:
Minister fordert Verbot von "Killerspielen"

Von Christian Stöcker

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann will gewalttätige Computer- und Videospiele verbieten. Er traue der Selbstkontrolle der Softwarehersteller nicht, so der CDU-Politiker. Wissenschaftliche Erkenntnisse lässt er nicht gelten.
Spiegel


Alle Jahre wieder... kommt das Christuskind... äh.. die Christlich Demokratische Union.

Aber das Interessiert ja eigentlich garnicht mehr.

Interessant ist jedoch, dass ich endlich etwas gefunden habe was (fast) schlüssige Argumente für ein Verbot von Killerspielen liefert.

Die Zeit (Sept. 99)

Natürlich hinken die Argumente von Herrn Grossman auch ein wenig.
Vor allem ist es jetzt beinahe 7 Jahre her das dieses Interview geführt wurde, ist die Situation wirklich so viel schlimmer geworden wie uns die Medien glauben machen wollen? (Gewalt an Schulen)

Ich meine nicht, ich kenne die selben Gewaltgrad von meiner Schulzeit ( 1988 - 1998 ).

Immernoch ist Frustration der Auslöser für Gewalt. Lediglich die Menge an Frustrierten Schülern ist gestiegen. Gerade in sozial schwachen Wohngebieten.

Und ich bin immernoch der überzeugung das die USK + BPJM das beste Kontrollorgan für jugendliche Medien auf der Welt ist.

Wenn 8 Jährige immernoch an Ballerspiele und Horrorfilme kommen, kann man nicht die Kontrollorgane dafür verantwortlich machen.
Eher noch die Politiker, die eher mit populistischen Aktionen handeln, als mit der ordentlichen durchsetzung vorhandener Gesetze.

--> Bsp. Alkofops
Lieber eine Sondersteuer einführen, als die Geschäfte zu zwingen, wirklich zu kontrollieren ob die vorhandenen Gesetze eingehalten werden.
Wenn 14 Jährige an Alkohol herankommen, ist das eindeutig mangelnde Kontrolle durch die Verkäufer! Das hätte man auch durch einen Entzug der
Alkohollizenz wieder in die Gehirne der Verkäufer und Handelsketten bringen können.

Aber davon profitiert ja kein Politiker, höchstens das Vertrauen in die Justiz.
Outburst ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 20.06.2006, 11:42   #2
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Fakt ist auch dass die Eltern in der Erziehung die größte Rolle spielen und darauf zu achten haben was Ihre Kinder spielen. Auf jeder wirklich JEDER Packung steht dick das Mindestalter drauf.

edit: Damn hatte eigentlich vor diesen Post zu löschen aber geht nicht, nu bleibt er stehen habta davon :b
BigMob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2006, 14:12   #3
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Benutzerbild von yacc
 
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naja man verbessert eben seine Hand - Augenkoordination ob man die verwendet zum töten , bei der Schießbude den ersten Preis gewinnen oder um Beim Basketball nen Korb zu machen, eigentlich kommts nur auf die Person an. Und niemand kann mir Erzählen das Man durch Computerspiele gleich den nächsten auf der Straße abknallt, denn wenn Computerspiele so agressiv machen würden gäbe es in deutschland ein Paar Millionen Massenmörder. Und Die Hemmschwelle vor dem töten kann man so auch nicht einfach so abschalten diese kann nur durch häufigeres töten von echten Menschen gesenkt werden und das passiert nur wenigen Menschen z.B Spezialeinheiten. Und Leute die so durchdrehen das sie wirklich mal Amoklaufen waren auch geistig labil und hatten keinen Respekt mehr vom Leben bzw ihnen war das Leben eines Menschen nicht mehr Wert als der Preis einer Patrone! Da haben dann warscheinlich die Eltern bei der Erziehung große Fehler gemacht und ihren Kind solche Werte wie Mitgefühl, Reue usw nicht beigebracht.
__________________
___ Medieval Battles - Para Bella Crudelia Half-Life 2 Full Conversion
Zitat: Musik fängt dort an wo die Sprache aufhört.
yacc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2006, 14:35   #4
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Benutzerbild von $kippY
 
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Eigentlich hat Outi Recht, langsam interessierts kein Schwein mehr, mir is es eigentlich mittlerweile auch egal, solln die machen was se wollen, vor allem wie die das durchziehen wollen. Ein Verbot bringt meiner Meinung nach gar nix, da tausende solche Spiele spielen und noch nicht "Amok geloffen" sind, da aber unter tausend mal einer dabei sein kann der dass psychisch nicht verkraftet is klar nur kann man das mit einem Verbot trozdem nicht verhindern, ich glaube eher die Spiele steigern höchstens die Kreativität des Mörders bzw. die Art des Tötens (Siehe Erfurt, der hatte ja ne Shotgun, Glock, + Tarnanzug = CS).
$kippY ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2006, 14:56   #5
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Können wir bitte mal den Erfurt vergleich ruhen lassen?
Ich bin es nämlich langsam leid ständig die Artikel rauszusuchen in denen bewiesen wird, dass der Erfurt Amoklauf nicht im geringsten mit CS oder Computerspielen zu tun hatte, sondern nur von den Medien so dargestellt wurde. Danke...
Outburst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2006, 16:43   #6
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Rul0r
 
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naja von dem was man auch ohne Medien mitgekriegt hat, hat es den Anschein.
$kippY ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2006, 17:42   #7
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Erfurt wäre auch passiert, wenn ein Freak namens Gooseman Counter-Strike nie gemacht hätte... DAS sollte eigentlich jedem, der sich mit diesem Thema befasst hat inzwischen klar sein.
Ich verstehe absolut nicht, wie Politiker sich eigentlich das Recht herausnehmen wollen, mir zu sagen, was gut für mich ist und was nicht - vor allem wenn es mal wieder um Dinge geht, von denen ein Politiker aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seines ach so prall gefüllten TErminkalendars eh GAR KEINE Ahnung hat. Von denen weiss mit Sicherheit keiner, was wirklich für ein Spiel ist... weil bei den ganzen Affen im Netz hätten sie das Spiel in Deutschland sonst vermutlich sofort verboten ^^
Scherz beiseite.

Es gibt inzwischen genügend Studien, die sich mit dem Thema Computerspiele befasst haben und keine konnte belegen, dass Spiele das Gewaltpotential steigern. Weder bei Jugendlichen, noch bei sonst irgendwem. Es gibt lediglich Personen bei denen Computerspiele als Indikator für ihre Gewaltbereitschaft oder angeschlagene Psyche oder angeschlagenes Sozialverhalten fungieren kann. Damit haben die Spiele nur nichts zu tun, sondern in der Regel liegen die Probleme in Erziehung, Bildung und der Druck der von der Gesellschaft auf eine Person ausgeübt wird - Erfrolgsdruck, Konformität usw. Es ist weitesgehend bekannt, dass jugendliche Problemfälle ihre Ursache dort haben... aber das Problem zu lösen wäre ziemlich aufwendig und bedarf eine Menge Engagement von allen Seiten. Also suchen wir uns einen Sündenbock, den prügeln wir durch die Medien und verbannen ihn aus Deutschland... dann ist bis zum nächsten massiven Vorfall erstmal etwas Ruhe. So hat das mit Erfurt auch ganz toll geklappt.
Lt.RockStar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2006, 21:31   #8
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Man muss zugeben das am Schulsystem nach Erfurt tatsächlich was positives verändert wurde.

Allerdings haben die Medien dazu nicht gerade beigetragen.
Outburst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2006, 10:18   #9
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Also ich denke die ganze Diskussion läuft ein wenig falsch.

Beide Seiten reagieren da zu empfindlich.

Es geht darum extreme Gewaltspiele zu verbieten wie Manhunt usw (und wie hiess dieses Game, wo man seinen toten Gegner anpissen kann?!)... Sowas ist krank und gehört verboten!

Und es geht vor allem darum, dass Kinder!!! diese Spiele nicht in die Finger bekommen. Denn Kinder sind sehr empfänglich für sowas.

Trotzdem geht keiner, dessen Leben gut läuft auf die Strasse und knallt Leute ab, nur weil er vorher gezockt hat.

Der Auslöser ist immer eine empfundene Frustration. Wenn man dazu noch 100 Stunden die Woche am pc hockt und daddelt, dann ists vielleicht ein wenig wahrscheinlicher, dass jemand ausrastet.

Ich wäre trotzdem dafür, dass man lieber Geld ausgibt, um die Frustration der Jugendlichen zu bekämpfen, als Spiele zu verbieten.



Zu dem Artikel von dem West Point Psychater da:

Die Ansätze die er liefert sind logisch und nachvollziehbar. Pavlov, Skinner usw hat jeder der Bio im Abi hatte schon kennengelernt und es ist logisch, dass eine trainierte Situation automatisch besser gehandhabt werden kann als eine neue bei der erst lange überlegt werden muss.

Seine Schlussfolgerung ist jedoch falsch. Er schreibt es braucht 3 Dinge um zu töten. Die Waffe, das Können und den Willen. Können und Willen lieferten die Spiele. Das ist einfach Schwachsinn. Den Willen zu töten liefert kein Game, sonst würden 5 Millionen Leute in Deutschland auf der Strasse rumrennen und sich Opfer und Waffen suchen. Und beim Können, naja, wenn man seinem Beispiel glauben kann, dann sind wir ja wahre meisterschützen...
__________________
makkavelli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2006, 18:04   #10
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Scheisse -.-
Hätte ich beim Bund gewusst, dass ich statt mit den Beinen auch mit Tasten laufen, mein Gewehr mit der Maus benutzen und meine Ausbilder über Console muten kann, dann wäre ich ein glücklicherer Mensch gewesen...

Aber mal im Ernst, ich kann dir nur zustimmen, makka. Spiele wie "Manhunt" gehören auf jeden Fall auf den Index. Gerade weil es bei solchen Spielen nicht darum geht aus - sagen wir mal - taktischen Gründen einen Gegner auszuschalten, sondern schlicht weg um Gewaltverherrlichung. Und gerade Kindern fällt es schwer bei so etwas überhaupt irgendwie zu differenzieren.
Aber wie du schon selber sagtest, sollte man viel mehr an der Bekämpfung von Frustrationen und wie ich finde auch an der Aufklärung bzw. einen differenzierten Umgang der Jugendlichen beim Umgang mit solchen Medien (mehr ist ein Computerspiel schließlich auch nicht) gearbeitet werden, als daran Spiele vom Markt zu nehmen oder deren Markteiführung zu verhindern. Schließlich ist Gewalt ein tägliches Thema auch wenn wir in einer ach so zivilisierten Gesellschaft leben. Das zu erkennen, zu thematisieren und den differenzierten Umgang damit zu schulen, sollte höhere Priorität haben als Spiele, die durch konkrete Zensur nur noch mehr ins Rampenlicht und somit ins Interesse von Zockern rutschen.

Jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich habe den Politikern in meinem vorherigen Beitrag die Kompetenz abgesprochen überhaupt ein Urteil über ein Computerspiel fällen zu können, weil es ihnen dazu an der nötigen Erfahrung mangelt. Allerdings gibt es die entsprechenden und auch qualifizierten Kontrollstellen in Deutschland, die sich mit diesen Medien befassen und denen sollte man somit auch überlassen ein Urteil zu fällen.
Ich wollte damit nicht zum Ausdruck bringen, dass ich da "empfindlich reagiere", sondern lediglich, dass diese Politiker, die gerade immer wieder gegen Computerspiele wettern - diesen sogenannten Killerspielen - selber erst einmal den differenzierten Umgang damit lernen müssen um zu erkennen, dass nicht jedes Spiel mit kriegerischen Elementen gleich ein Killerspiel ist, dass als Problem eingestuft werden kann.
Jeder hat das Recht sich selber eine eigene Meinung über einen Gegenstand zu machen. Nimmt man ihm aber durch Verbote die Möglichkeit sich selber eine Meinung darüber zu bilden, dann schränkt man seine Rechte ein. Einerseits ist es richtig, dass eingeschränkte Rechte zum Schutze der Kinder natürlich völlig korrekt und sinnvoll sind, aber andererseits nimmt man den Kindern somit die Chance schon in jungen Jahren ein Gefühl dafür zu entwickeln was dabei richtig und was flasch ist.
Ich meine, schaut euch mal den Alkoholkonsum an. In Deutschland wanken schon mit 16 (und auch jünger) die Jugendlichen besoffen herum. Allerdings müssen sie auch schon wieder brav um 24:00 nach Hause gehen. Das hat zur Folge, dass die meisten mit 18 schon genügend Erfahrungen gesammelt haben, dass man sie sorglos auch bis 4:00 rauslassen kann ohne befürchten zu müssen, dass man sie nie wieder sieht. In anderen Ländern, in denen Alkoholabgabe erst ab 18 oder 21 erlaubt ist, fehlt den Jugendlichen die Erfahrung damit umzugehen, weil sie sofort alle Rechte (Alkohol und keine Ausgangssperre) auf einmal kriegen. Ich glaube, ihr wisst worauf ich hinaus will...
Dass es dabei ganz allgemein zu Alkoholmissbrauch kommt, rührt allerdings auch wieder von den Frustrationen. Womit wir wieder da wären wo makka angesetzt hat. Ich würde sogar soweit gehen, dass Verbote diese Frustrationen nur weiter schüren...
Lt.RockStar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2006, 22:11   #11
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Zitat:
Original von makkavelli
(und wie hiess dieses Game, wo man seinen toten Gegner anpissen kann?!)
Postal 2
Balder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2006, 22:35   #12
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da kannste alles an pissen und leute mit zum kotzen bringen

postal² = top5 games EVER
ZacredZoldier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2006, 22:48   #13
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Der Humor von dem Spiel ist schon irgendwie klasse...
... nur halt gewürzt mit sinnloser Gewalt.
Outburst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2006, 07:45   #14
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[Random Shice]
Ich lauf den ganzen Tag wie in der XBox Werbung rum und bring Leute um mit meinen Fingern, die ich als Waffe ausgebe. (Hoffe ihr kennt die Werbung am Bahnhof oder Flughafen ...)
[/Random Shice]

Stimmt, so langsam wird die Diskussion darüber langweilig und die Argumente sind einfach ausgelutscht.

Ich Stimme natürlich zu, dass Spiele wie Manhunt oder Postal² nur unter der Ladentheke bei einem PC-Spiele-Laden liegen sollten.

Wenn es ein Volljähriger dann kaufen möchte, kann er den Verkäufer freundlich darauf hinweisen, zeigt sein Perso oder Führi und darf das Spiel mit nach Hause nehmen.

...
Nr.47 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2006, 08:03   #15
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Ist doch schon so... jeder Spielehändler der das offen rumliegen lässt kriegt sofort eine aufn Deckel, gabs schon mehrere Fälle, zumindest hier in München...


Hihi... geile Reaktionen, einmal von der WCG-Organisation, und ein sehr Zynischer Artikel von Gulli:

esportmarkt.de - Reaktionen
Outburst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2006, 14:57   #16
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Aber dann kann man auch sagen, dass Spiele wie Diablo I & II auch verboten werden müssten. Das mach ich aus meinen Gegnern auch Geschnetzeltes und Gehacktes.

Vor einem Jahr kam doch da auch in den Nachrichten, dass ein Diablo Zocker seine Frau umgebracht hat, mit dem Argument, er wolle gucken, wie das in der Realität ist...

Mario ist ein Tierquäler! Greenpeace müsste Nintendo auch verklagen, weil ich Schildkröten und Fische etc. zu Hauf platt mache...

Balder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2006, 19:00   #17
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Der Artikel von Gulli ist geil ^^
Nr.47 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2006, 03:54   #18
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Balder, du verkennst da eine Kleinigkeit. Es geht nicht um Gewalt ansich, es geht um Gewalt an Menschen. In Diablo jagt man Dämonen und bösartige Kreaturen, die so nicht in der Realität vertreten sind. Und was Mario betrifft, so mach man die Viehcher da tatsächlich nur platt. Es spritzt kein Blut und es ertönen auch keine Todesschreie. Und Greenpeace wäre sicher auch dankbar, wenn man die Leute damit zufriedenstellen könnte Robbenkloppen auf ein Computerspiel zu beschränken, anstatt das Jahr für Jahr das blutige Spektakel auf's Neue in der Wirklichkeit stattfindet....

Das Ding ist wohl, dass umso näher Spiele an die Realität angelegt sind, umso eher geht ein jugendgefährdender Einfluss von diesen Spielen aus. Ich persönliche sehe allerdings schlechtes Fernsehprogramm und Handys als weit größere Bedrohung für Jugendliche an... und was ist z.B. mit dem mehr als schädlichen Einfluss der Modeindustrie auf das Verhalten junger Frauen?

Nr. 47 hat schon recht, dass diese Diskussion eigentlich bereits durch ist. Wir als Spieler haben keine weiteren gesetzlichen Einschränkungen zu erwarten.
Lediglich werden wir uns noch etwas mit Rufmord herumschlagen müssen. Gulli hat das schön auf den Punkt gebracht. Allerdings kann man das ganze auch allgemeingültiger darstellen. Ich unterstelle Politikern hiermit einfach mal, dass sie sich viel zu oft auf ihre sogenannten Experten verlassen, als sich selber mal ernsthaft mit den Thematiken zu befassen. Schlimmer erscheint mir aber, dass eben diese Experten, die ja dazu da sind den Politikern die Last abzunehmen sich mit allem und jedem detailliert auseinandersetzen zu müssen, sich selber scheinbar zu wenig mit ihrem Fachgebiet befassen. Das sollte aber eigentlich alles nichts Neues sein...
Lt.RockStar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2006, 15:52   #19
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der artikel sagt wohl alles oder?
^jack ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2006, 17:07   #20
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Zitat:
Original von Lt.RockStar
Balder, du verkennst da eine Kleinigkeit. Es geht nicht um Gewalt ansich, es geht um Gewalt an Menschen. In Diablo jagt man Dämonen und bösartige Kreaturen, die so nicht in der Realität vertreten sind. Und was Mario betrifft, so mach man die Viehcher da tatsächlich nur platt. Es spritzt kein Blut und es ertönen auch keine Todesschreie. Und Greenpeace wäre sicher auch dankbar, wenn man die Leute damit zufriedenstellen könnte Robbenkloppen auf ein Computerspiel zu beschränken, anstatt das Jahr für Jahr das blutige Spektakel auf's Neue in der Wirklichkeit stattfindet....
Was meinst du wohl, warum ich darunter einen lachenden Smiley gesetzt habe? Das war net wirklich Ernst gemeint.
Balder ist offline   Mit Zitat antworten
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