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Alt 31.03.2004, 19:44   #1
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Chaos Computer Club ruft zum Boykott der Musikindustrie auf

In Folge der Ankündigung der IFPI, künftig auch deutsche Tauschbörsennutzer, die illegal Musik anbieten, verklagen zu wollen, ruft der Chaos Computer Club (CCC) zum Boykott der Musikindustrie auf.

Wörtlich heißt es auf der Website des Clubs: "Nach der Klage der IFPI gegen einzelne Tauschbörsennutzer fordert der Chaos Computer Club zum Boykott der von der IFPI vertretenen Musikverlage auf. Die Branche solle nicht den Nutzern die Schuld geben, wenn sie selber den Beginn des Informationszeitalters verschlafen und es versäumt hat, ihr Geschäftsmodell an die digitale Welt anzupassen."

Nach Ansicht des CCC gehe es der Musikindustrie vor allem um die Einschüchterung der Anwender, da hohe Schadenersatzforderungen hier zu Lande "nicht durchsetzbar" seien. Daneben verwehrt sich der Club mit markigen Worten gegen Vergleiche von Tauschbörsennutzern mit Kinderschändern und Rechtsradikalen.

Wörtlich heißt es: "Sie (die Musikindustrie, Anm. d. Red.) stellt die Privatkopie auf die selbe Stufe wie Kinderschänder und Rechtsradikale. So forderte der Vorstandsvorsitzende der GEMA auf der Popkomm, nach erfolgreichen Ermittlungsmaßnahmen im Bereich von Kinderpornographie und Nazipropaganda eine Ausweitung dieser Maßnahmen auf Tauschbörsennutzer. So werden die Kunden auf infame Weise verunglimpft."

Anwender fordert der CCC auf, die Musikindustrie da zu treffen, wo sie am verwundbarsten ist: am Umsatz.

Denn: "Dieser kann dann nicht mehr dazu verwendet werden, in großen Anzeigenserien die Kunden zu diffamieren", so der CCC

Des weiteren warnen die Macher der Kampagne vor der "Richtlinie über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum des Rats der Europäischen Union", über die die Industrie das Recht erhalten will, Hausdurchsuchungen auch ohne richterlichen Beschluss und bei alltäglichen Verstößen durchführen zu dürfen.

Der CCC verwehrt sich zwar gegen die Klagen seitens der Industrie, will dies aber nicht als Freibrief für unlimitiertes Tauschen verstanden wissen, denn Künstler sollen gerecht entlohnt werden.

Es gäbe bereits ein funktionierendes Vertriebssystem - die Tauschbörsen - lediglich ein funktionierendes Bezahlsystem fehle.

So meint der Club: "An der Musikindustrie ist der Zug des Internets vorbei gefahren. Die Musikhörer haben ihre eigenen Vertriebswege für aktuelle Technik gefunden, die ihre Wünsche befriedigt. Währenddessen hat sich die Musikindustrie weiter darum gekümmert ihre Pfründe zu wahren. Doch viele Hörer sind bereit, Künstler für ihr Werk zu entlohnen. Dazu müssen neue Wege geschaffen werden, um ihnen gerecht das Honorar zukommen zu lassen."

Auf der Website des CCC stellt der Club Banner und Bilder zur Verfügung, die Anwender auf ihre eigene Website laden können, wenn sie die Kampagne gegen die Musikindustrie unterstützen möchten.




2lt. Walter ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 31.03.2004, 20:42   #2
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wenn da mal nur genug leute mitmachen würden..
McDarth ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2004, 21:10   #3
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Benutzerbild von $kippY
 
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gute Idee aber wenn die Musikindustrie pleite ist wer macht dann noch musik wenn der Verkauf sich nicht mehr lohnt. Gut es hat auch Vorteile, wir wären endlich solche Idioten wie den Kübelböck los.
$kippY ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 01:07   #4
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JO die haben recht. Ich kaufe mir keine CDs mehr...Den zweideutigen Kommentar erspaare ich mir mal...
Lichtbringer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 08:21   #5
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Zitat:
Original von $kippY
gute Idee aber wenn die Musikindustrie pleite ist wer macht dann noch musik wenn der Verkauf sich nicht mehr lohnt. Gut es hat auch Vorteile, wir wären endlich solche Idioten wie den Kübelböck los.
Kleine unabhängige Labels die jetzt noch von der "großen" Musikindustrie unterdrückt werden.

Ich könnte dir 100te solcher Label nennen, die alle von den 4 großen Plattenlabels untergebuttert werden.

Die GEMA unterstützt die scheisse ja auch noch, in dem sie (vereinfacht gesagt) die großen Plattenlabels auszahlt und an die kleinen Labels rechnungen stellt.

------------------------------------------------------------------
Edit:
Auf deutsch, wenn die großen labels endlich weg wären, käme auch wieder innovation in die Charts, nicht immer der gleiche scheiss, wie jetzt.
=]AA[=Outburst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 09:43   #6
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Beiträge: 5.098
ihr seit lächerlich
es werdn neimals alle tauschbörsn geschloßnund wenn doch, dann kaufe oder brenneichmir die cd's halt..
Ich bin bestimmt nicht so arm das ich mir das nicht leisten kann...

Also ihr wollt mir doch nciht ernstahft erzähln, ihr würdet euch keine cds kaufn wenn es keine anderemöglich keit gebe an musik zu kommen...

Also ich brauch musik... und das öfters als 1 ma die woche aufnem konzert oder so... und im radio läuft nur müll.. also würd ich dann kaufn
ca-]ZZ[-per ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 18:01   #7
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Beiträge: 1.189
Angreifer ist es offenbar gelungen, auf den Webserver der deutschen Phonoverbände einzudringen und eigene HTML-Seiten abzulegen. So sind am heutigen 1. April unter IFPI.de ungewöhnliche Aussagen zum Thema Internet-Tauschbörsen und Privatkopien zu lesen.

Angeblich erklärt sich der Bundesverband Phono solidarisch mit dem Chaos Computer Club, will keine Filesharing-Nutzer mehr verfolgen und distanziert sich auch von der Werbe-Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher". Schadenersatz-Forderungen wegen Urheberrechtsverletzungen seien "in Deutschland auch gar nicht durchsetzbar", geben sich die Musikkonzerne offenbar geschlagen.

Weiter betonen die Phonoverbände, dass Werke für die private Verwendung frei kopiert werden dürften. "Die IFPI ruft daher zum fairen Umgang mit der Privatkopie und der direkteren finanziellen Vergütung der Künstler auf", ist auf der Internet-Seite zu lesen.

Statt des Phonoverbands-Vorsitzenden Gerd Gebhardt lässt sich Schauspieler und Komödiant Dirk Bach auf der Website zitieren: Für ihn sei es kein Wunder, dass es den Medienkonzernen schlecht geht. Daher "fordere die IFPI Qualität statt Quantität", wurde Bach in den Mund gelegt.
2lt. Walter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 18:05   #8
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Beiträge: 163
Ich werde mir auch weiterhin CD`s kaufen. Aber nur von ausgewählten Bands, deren Alben man einfach original haben muss.
Parabellum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 18:08   #9
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Rul0r
 
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Beiträge: 2.308
die CDs die ich kaufe (wenn ichs mal mache) davon geht eeh nix an die gema
__________________
---
Berlinsturm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 20:52   #10
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Rul0r
 
Benutzerbild von $kippY
 
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Bin von denen nicht abhängig ich hb schon genug mp3's aufm pc *hustel* und bei dem scheiß den es zur Zeit gibt hör ich halt mp3's.
Aber WIE WEIT SIND WIR IN DEUTSCHLAND SCHON GEKOMMEN DAS LEUTE WIE KÜBELBÖCK MUSIK VERKAUFEN DÜRFEN ( und damit auch noch geld machen)??
$kippY ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2004, 21:36   #11
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kann dazu nur sagen ccc rulz
KaLiNkI ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2004, 18:48   #12
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*rausgehundPiratenflaggehiss*

Ich als Multi-Simultan-Sauger bin auf jeden Fall dabei *hehe*
alp.traum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2004, 18:58   #13
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Hier die restlichen Banner für die die zu Faul sind diese selbst zu suchen. ;)





2lt. Walter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2004, 22:44   #14
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Beiträge: 1.703
LoL das kleine Baby ^^ wie geil
alp.traum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2004, 19:02   #15
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Beiträge: 1.189
Legale Online-Musik soll teurer werden

Bevor ich das in einem Neuen Thema eröffne dachte ich mir ich Poste das lieber hier. ;)

In den USA gerade einmal etabliert, droht dem zarten Pflänzchen
Ungemach seitens der Industrie. Die Rede ist von legaler Online-Musik. Die Industrie prüft nämlich derzeit, die Preise für Musiktitel, die per Internet-Shop gekauft und herunter geladen werden können, anzuheben, beziehungsweise hat dies bereits getan.

Bislang wurden komplette Alben in Online-Musicshops wie iTunes Musicstore oder Napster für 9,99 Dollar angeboten. Ein einzelner Song ging für 99 Cent über die virtuelle Ladentheke. Doch ob des Erfolges der Geschäftsmodelle prüfen die fünf größten Label der Welt, wie sie den Anwendern noch mehr Geld aus den Taschen ziehen können. Dies berichtet das " Wall Street Journal " (WSJ).

So kostet das aktuelle Album "Fly or Die" (12 Titel) der Hip-Hop-Band N.E.R.D bei Napster 13,99 Dollar. Bei iTunes Musicstore werden gar 16,99 Dollar fällig. Das ist über 20 Prozent mehr, als die CD bei Amazon kostet: 13,49 Dollar.

Laut WSJ sollen sich die Preise für einzelne Titel mittelfristig zwischen 1,25 und 2,49 Dollar einpendeln. Diese so genannten Single-Downloads stellen den Großteil der herunter geladenen Musik.

Dem nicht genug werden laut Zeitung noch weitere Wege geprüft, einzelne Titel teurer zu machen. Dazu zählen laut WSJ das verkaufen aktueller Hit-Singles nur zusammen mit zweit- oder drittklassigen Titeln oder ein Preisaufschlag, wenn der Song vor der offiziellen Veröffentlichung des Albums online erhältlich ist.

Allerdings mahnen Verantwortliche der Industrie, die Finger von Preiserhöhungen zu lassen, da diese das Wachstum des noch jungen Marktes abrupt beenden könnten.

Neben "Fly or Die" wurden laut der NPD Group auch die Preise von "Musicforthemorningafter" von Pete Yorn (Sony) und weiteren Künstlern von Kylie Minogue bis Blur derart angehoben, dass die Titel in der digitalen Version mehr kosten, als durchschnittlich in Plattenläden.


:xmasirre :xmasirre :xmasirre :xmasirre
2lt. Walter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2004, 18:07   #16
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Beiträge: 57
Ist es denn verwunderlich dass jeder der I-Net besitzt die Musik billig, heißt umsonst, aus dem Netz saugt?
Bei 15€ die Scheibe ist das kein Wunder! Und die legalen OnlineMusikshops?

Lass mal rechnen....

Onlineshops
...1 Lied = 1€...
...1 Album ca 12-18 Lieder...
...=12-18€

Im Laden
ca. 15€
für ein Album

Illegal
Rohling max. 1€...
... +Internetgebühren ...
= kp was ihr fürn Tarif habt (bei mir rechnets sich leider net) aber für die meisten ist das viel weniger.
z.B. Für die die ihren PC den ganzen Tag laufen lassen und 1,5GB Musik pro Tag saugen.

Tja super
Grooverkilltec ist offline   Mit Zitat antworten
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