Der Anonymisierungsdienstes AN.ON, welcher durch die Universität Dresden ins Leben gerufen worden ist, wird derzeit auf eine mögliche Bezahlfunktion getestet. Schon bald soll die Förderung für das JAP-Projekt auslaufen, daher versucht man nun auf anderen Wegen den Dienst weiterhin am Leben zu erhalten. Das AN.ON Projekt sowie der Proxy-Dienst JAP sollen jedoch auch weiterhin kostenlos den Nutzern zur Verfügung stehen, hierbei muss jedoch mit einer Speedbeeinträchtigung gerechnet werden. In der aktuellen Testphase der Bezahlfunktion können User freudig teilnehmen, in der derzeitigen Testphase wird sozusagen nur mit Spielgeld bezahlt. In naher Zukunft soll dann aber der Euro rollen, Bezahlmethoden sollen unter anderem Pay-Pal, per Kreditkarte oder die normale Überweisung sein.
Einen wichtigen Punkt bei der Zahlfunktion, so die Entwickler des Projekts, soll auch hier die Anonymität sein. Vorteile für die zahlenden User sollen vor allem schneller Verbindungen zu den Proxy-Diensten sein, die User werden hierbei auf eine spezielle Bezahl Proxy-Kaskade geleitet. Sollte das vorhandene Guthaben einmal aufgebraucht sein, steht es dem User frei weiterhin sein Konto aufzuladen oder die kostenlose Variante von JAP zu nutzen. Die offizielle Internetadresse des Projekts ist unter der folgenden URL zu erreichen:
JAP -- ANONYMITY & PRIVACY