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Die Befreiung!
Sonntag, den 09.05.2004
23.40 - 00.25 ZDF ZDF-History Die Befreiung nächste Sendung: 09.05.04 23:40 Uhr Es war das gewaltigste und kühnste Landungsunternehmen in der Geschichte: Am 6. Juni 1944 begann mit dem D-Day der Angriff der West-Alliierten auf die "Festung Europa". Von den Stränden der Normandie kämpften sich amerikanische und britische Truppen innerhalb von neun Monaten bis an den Rhein vor. ZDF-History zeichnet die entscheidenden Momente dieses Weges nach: Ungezeigtes Archivmaterial und bewegende Zeitzeugenberichte vermitteln ein präzises Bild des alliierten Vormarsches, an dessen Ende die Freiheit stand. Europas Völker begrüßten die Sieger mit Jubel, das geschlagene Deutschland erkannte erst allmählich, dass der totale Zusammenbruch auch eine Befreiung war. Länge: 45 min Moderation: Guido Knopp 1. Dienstag, den 11.05.2004 20.15 - 21.00 ZDF Die Befreiung (1/5) Der längste Tag Reportage, Deutschland, 2003 Es war das gewaltigste, kühnste, abenteuerlichste und verlustreichste Landungsunternehmen in der Geschichte: Am 6. Juni 1944 begann in der Normandie der Angriff der alliierten Westmächte auf die "Festung Europa". Mit 6991 Schiffen und 12837 Flugzeugen rollte die erste Angriffswelle mit rund 200000 Mann in der Nacht über den Ärmelkanal, und mit diesem militärischen Unternehmen größten Ausmaßes begann für das Dritte Reich der Anfang vom Ende. Für Westeuropa bedeutete es die Befreiung von der Nazi-Diktatur. Um 6.30 Uhr erreichen die ersten Landungsboote den Strand. Doch viele deutsche Soldaten haben den vorausgegangenen Bombenhagel überlebt. Aus ihren Schützengräben und Bunkern feuern sie nun Granaten und schwere Maschinengewehrsalven in die landenden Menschentrauben, die auf dem ebenen Strand dem Beschuss völlig schutzlos ausgeliefert sind. Es ist ein furchtbares Massaker, am Landungssektor "Omaha-Beach" fallen in kurzer Zeit allein 3000 Amerikaner, zerrissen und zerfetzt von Eisen und Stahl. Soldaten, die diesen grauenvollen Moment überlebt haben, werden ihn nie vergessen. Nur mühsam gelingt es den Alliierten, die Strandabschnitte zu nehmen. Doch am Ende des Tages siegt ihre Überlegenheit an Menschen und Material. Es beginnt die Schlacht um die Normandie, mit hohen Verlusten für beide Seiten: Bis Ende Juli 1944 verlieren die Alliierten rund 120000 Mann (Gefallene, Verwundete, Vermisste, Gefangene), die Deutschen 117000 Soldaten. Es ist die Ironie der Geschichte, dass sich die deutschen mit letztem Einsatz gegen die zur Wahr setzen, die gekommen sind, um auch Deutschland von Hitler zu befreien. Der Film schildert Geschichte und Hintergründe des kriegsentscheidenden Landeunternehmens mit dem Codewort "Overlord", skizziert Entscheidungen, Einstellungen und Einzelschicksale auf beiden Seiten. Amerikanische, englische, deutsche und französische Zeitzeugen kommen zu Wort. Zum 60. Jahrestag der alliierten Landung werden schonungslos die tragischen Ereignisse und furchtbaren Leiden jener Männer aufgedeckt, die am 6. Juni 1944 an der Küste der Normandie mit ihrem Blut Weltgeschichte schrieben. Der Schock und die Trauer über die erlittenen Verluste bei dem Landeunternehmen saß bei den Alliierten jahrzehntelang tief. Nach dem Krieg waren deutsche Politiker nie zu den Gedenkfeiertagen geladen. Bis jetzt: Am 6. Juni 2004 wird zum ersten Mal der deutsche Kanzler zusammen mit dem amerikanischen und französischen Präsidenten sowie der britischen und niederländischen Königin, dem britischen Premier und weiteren Staats- und Regierungschefs des Landeunternehmens "Overlord" an der normannischen Küste gedenken - Auftakt zur Befreiung Westeuropas. Der zweite Teil wird am Dienstag, 18.05.2004, um 20.15 Uhr gesendet. Länge: 45 min 2. Dienstag, den 18.05.2004 20.15 - 21.00 ZDF Die Befreiung (2/5) Der Kampf um Paris Eine beinahe gespenstische Friedhofsruhe liegt im Sommer 1944 über Paris - bis zum 19. August. Unvermittelt bricht an diesem Tag der Aufstand gegen die NS-Militärmacht los. Anwohner errichten Barrikaden, Straßenkämpfer feuern aus dem Hinterhalt auf deutsche Besatzer, Partisanen greifen patrouillierende Panzer mit Molotowcocktails an. Die gerade noch 5000 Soldaten in der Stadt, auf diese Art von Krieg nicht vorbereitet, ziehen sich in festungsartige Stellungen zurück. Aber auch für die Rebellen wird die Lage dramatisch. Mit spärlichen Waffen und schwindender Munition stehen sie gegen die Kampfpanzer der Deutschen auf verlorenem Posten. Der Aufstand droht in ein Blutbad zu münden. Zugleich befiehlt Hitler dem deutschen Stadtkommandanten, die Stätte seines größten militärischen Triumphs eher in Trümmer zu legen als kampflos zu räumen. Die Zerstörung der Stadt scheint besiegelt. In dieser Situation erfahren die Aufständischen, dass die dringend erhoffte Entlastung durch alliierte Truppen ausbleibt. Eine Woche zwischen Sehnsucht und Angst, zwischen Untergangsgefahr und Befreiung - sie gehört zu den aufregendsten Wendepunkten in der Geschichte der Stadt. Mit spektakulären Filmaufnahmen und Aussagen direkt Beteiligter zeichnet der Film den dramatischen Verlauf jener Tage nach, in denen das Schicksal der französischen Hauptstadt an einem seidenen Faden hing. Auf den teils unveröffentlichten Bildern, die die Autoren aus französischen, deutschen und amerikanischen Archiven in ungewöhnlicher Fülle zu Tage förderten, sind alle Phasen des Geschehens aus unmittelbarer Nähe zu sehen: die Besatzungszeit, die Vorbereitung des Aufstands, die Feuergefechte, der Überlebenskampf der umzingelten Rebellen, die willkürliche Erschießung deutscher Gefangener wie auch die Euphorie der Befreiung. Ehemalige Partisanenführer, Bewohner der Stadt und Angehörige der Befreiungstruppen kommen ebenso zu Wort wie deutsche Soldaten und Zeugen aus allen beteiligten Führungsstäben. Menschlich anrührende Erlebnisse vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der aufgeheizten Atmosphäre in jenen Tagen. Ehemalige Wehrmachtsangehörige erzählen, wie sie eingekeilt zwischen Durchhalteparolen und Angriffen aus dem Hinterhalt buchstäblich in der Falle saßen. Aus unterschiedlicher Warte und doch übereinstimmend rekonstruieren ein deutscher Augenzeuge und ein überlebender Bewohner ein von deutschen Soldaten verübtes Massaker in einem Pariser Vorort, das vermeintliche Partisanenübergriffe vergelten sollte. Zum ersten Mal durchbricht eine betroffene Frau, die damals ein Kind von einem deutschen Besatzungssoldaten erwartete, die Mauer des Schweigens und schildert, was in ihr vorging, als man ihr in der Stunde der Befreiung zur Vergeltung die Haare schor. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse schildert der Film, wie explosiv die Lage an der Seine wirklich war, wie die Befehlshaber in den unterschiedlichen Lagern agierten, auf welche Weise die Befreiung der Hauptstadt schließlich doch gelang, welche Opfer sie kostete und welche Gefahren sie beschwor. Am Ende löste sich die Spannung in einem unvergleichlichen Überschwang der Gefühle angesichts einer Befreiung, an der die Befreiten aus eigener Kraft Anteil nahmen - eine Erfahrung, wie sie den Deutschen versagt blieb. Der dritte Teil wird am Dienstag, 25.05.2004, um 20.15 Uhr gesendet. Länge: 45 min 3. Dienstag, den 25.05.2004 20.15 - 21.00 ZDF Die Befreiung (3/5) Die Hölle von Monte Cassino Es war die Schlacht um den "heiligen" Berg auf dem Kriegsschauplatz in Italien. Am Morgen des 15. Februar 1944 hielten die Mönche von Monte Cassino wie gewohnt ihre 9.00 Uhr-Messe. Auch etwa 800 Flüchtlinge befanden sich im Kloster - ein einzigartiges Kulturdenkmal - das 529 von Benedikt von Nursia errichtet worden war. 229 Bomber der 12. und 15. US-Luftflotte waren im Anflug. Über dem Klosterberg klinkten sie ihre tödliche Fracht aus. 435 Tonnen Brand- und Sprengbomben verwandelten Monte Cassino in ein Inferno aus Feuer und Rauch. Die Abtei wurde regelrecht in Stücke gerissen. Die Geburtsstätte des Benediktinerordens, 150 Kilometer südlich von Rom, glich einer Trümmerwüste. Auf alliierter Seite hieß es, die Deutschen hätten das Kloster zu einer "Schlüsselstellung gemacht und mit schweren Geschützen bestückt". Doch traf das wirklich zu? Diese Frage erhitzte die Gemüter Jahrzehnte lang. War die totale Zerstörung einer "Wiege des Abendlandes" ein sinnloser Akt? Oder gab es nicht auch Anzeichen, dass das Kloster doch von den Deutschen militärisch genutzt wurde? Nach der Zerstörung wurde das Klostergelände zum Schauplatz mörderischer Stellungskämpfe. Es war eine der heftigsten Schlachten im Zweiten Weltkrieg, an der Amerikaner, Briten, Franzosen, Neuseeländer und Soldaten anderer Staaten teilnahmen. Der Film rekapituliert, warum Monte Cassino zerstört wurde, spiegelt in Gegenüberstellung die Motive der entscheidenden Akteure beider Seiten. Zeit- und Augenzeugen aus Großbritannien, Deutschland, den USA, Italien und Polen erinnern an die "Hölle von Monte Cassino" aus ihrer Sicht. Sie lassen manche Facette des Geschehens in einem neuen Licht erscheinen. So etwa der US-Pilot Bradford Evans, der die Bomberstaffeln an jenem Schicksalstag anführte. Oder der britische Feldmarschall und Militärhistoriker, Lord Carver, der damals als britischer Offizier in Italien diente. Zum Teil unbekannte Archivfilme und aufwändige Neuaufnahmen zeigen Bilder von der "Wiege des Abendlandes" - die in jenen Tagen unterging und später wieder auferstand. Der 4. Teil "Die letzte Schlacht" wird am Dienstag, den 01.06.2004, um 20.15 Uhr, auf ZDF, ausgestrahlt. Länge: 45 min Buch/Autor: Stefan Brauburger, Oliver Halmburger und Stefan Mausbach 4. Teil und 5. Teil 4. Teil: Dienstag, den 01.06.2004, um 20:15 ZDF! 5. Teil: Dienstag, den 08.06.2004, um 20:15 ZDF! Nähere infos auf www.zdf.de! Viel spaß beim angucken! |
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Gast
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Die Realität sieht anders aus: Die englische Antwort an einen Beauftragten des "Deutschen Widerstandes" auf die Frage nach den englischen Bedingungen für Deutschland, wenn es dort geIinge, Hitler zu beseitigen: "Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt!" Emril Hughes ,Churchill British Bulldog S.256 Aus der amtlichen "Direktive ICS 1067 der Vereinigten Stabschefs an den Ober-Kommandierenden der US-Besatzungsmacht in Deutschland", gebilligt von US-Präsident F. D. Roosevelt am 23.3.1945: "Deutschland wird nicht besetzt werden zum Zweck der Befreiung, sondern als eine besiegte Feindnation." |
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Camper
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