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Kultfigur nach wie vor- Friedrich Schiller
Am 12. 05 .1805, vor 200 Jahren, starb Friedrich Schiller in Weimar an einer tödlichen Lungenentzündung. Damit ging ein Leben unspektakulär zu Ende, welches er seit seiner Jugend immer rebellisch und gegen alle Zwänge und Konventionen geführt hatte. Am 10. November 1759 wurde er in Marbach geboren und lebte dort bis zum 13, Geburtstag. Sein Vater, ein Wunderarzt, wollte dass er mal Theologie studiert. Aber es kam anders, auf Empfehlung schickte ihn sein Vater auf die Militärakademie des Herzog von Württemberg. Der Drill und die Zucht und Ordnung machten Schiller zu schaffen. Seinen Frust gegen Willkür und Despotismus schrieb sich Schiller mit 18 Jahren von der Seele. Daraus entstand sein erstes Werk „ Die Räuber „, welches 1782 in Mannheim uraufgeführt und gleich ein voller Erfolg wurde.
Ein paar Jahre später hängte er seinen Beruf als Regimentsarzt an den Nagel und widmete sich nur noch der Dichtkunst. Allerdings reichte das Honorar nicht zum Leben, so dass er auf die gönnerhafte Unterstützung seiner weiblichen Bekanntschaften, besonders der Charlotte von Kalb angewiesen war. Schiller war kein Kostverächter und er genoss das Leben in vollen Zügen. Bekannt wurden Redewendungen aus seinen Werken, die heute noch in aller Munde sind. Legendär war auch seine Freundschaft mit Goethe, die beide heute zu den Literaturklassikern zählen. Nun ist 200 Jahre später Schiller wieder Kult, als Person und als Literat. Überall in Deutschland finden anlässlich dieses Jubiläums überall Theateraufführungen und Ausstellungen statt, werden neue Biographien aufgelegt und seine Werke in Lesungen und TV –Sendungen vorgestellt.
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