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Fernsehen: Monitor - 40 Jahre im TV
Das Politmagazin „ Monitor „ vom WDR wird an diesem Donnerstag 40 Jahre alt und gilt mit eigenem Untertitel als „Zeitkritisches Magazin“. In Ihrer Geschichte hat die Sendung mit ihren teils brisanten Enthüllungen rund 3- 4 Millionen Zuschauer in ihren Bann gezogen und in den Medien für manches Aufsehen gesorgt und auch politische Konsequenzen angestoßen, Schon 1999 wurde von dem Magazin als erste die Russfilterproblematik angesprochen.
Doch inzwischen haben auch andere Konkurrenten exklusive Enthüllungs-Stories für sich als Marktpotenzial entdeckt und es werde immer schwieriger, solche die das Wort verdienen, anzubieten. Im Jahr 2002 übernahm Sonja Mikich das Magazin und setzte sich zum Schwerpunkt mit kritischen Analysen von der politischen Ökonomie auf die großen aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen im Rahmen der Globalisierung aufmerksam zu machen und die Sinnfrage zu stellen. Inzwischen ist die Berichterstattung nicht mehr auf innenpolitische und nationalstaatliche Themen beschränkt, sondern muss den Menschen beibringen, das die Welt größer geworden und Deutschland ein Teil Europas ist.
Trotz über 40 erfolgreiche Jahre wird über neue Formate der Sendung nachgedacht. Die erste Änderung ist bereits am Freitagabend ab 22.30 Uhr im WDR als Langversion mit dem Titel „Monitor Sixty Minutes“ zu sehen, eine Stunde Zeitkritisches aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Am Donnerstag findet erstmal eine 45-minütige Jubiläumssendung um 21.45 Uhr statt.
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