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Oskar Lafontaine: Drohung mit Verfassungsschutz
Das Wort "Fremdarbeiter" könnte dem WASG (Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit) führenden Politiker Oskar Lafontaine nun einen faden Nachgeschmack geben. Den Begriff "Fremdarbeiter" hatten die Nazis im zweiten Weltkrieg für Zwangsarbeiter benutzt. Der brandenburgische Innenminister "Jörg Schönbohm" hat dem WASG-Mitglied Oskar Lafontaine nun mit dem Verfassungsschutz gedroht, da dieser behauptet Lafontaine würde sich für sein neues Linksbündnis auch Neo-Nazis in die Wählerschaft holen:
"Der Sozialist Lafontaine sucht offenbar bei den Neo-Nazis seine Wähler. Wenn er so weitermacht, könnte das ein Fall für den Verfassungsschutz werden. Der ungefähre Satzlaut von Lafontaine auf einer WASG-Kundgebung soll gelautet haben: "Der Staat sei verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos würden, "weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen". Paul Spiegel (der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland) warf Oskar Lafontaine nach dem bekannt werden dieser Kundgebung in seine Kreisen folgendes vor: "Am rechten Rand Stimmen fischen zu wollen".
Ob sich Oskar Lafontaine nun einfach im Wort vergriffen hat, es gewollt war, oder der Hintergrund des Wortes ihm nicht bekannt war - in meiner persönlichen Meinung würde ich den über Jahre hinweg treuen Sozialisten nicht als ein solchen, wie es die obig genannten Herren getan haben bezeichnen (ich selber bin Wahlneutral - also keine Schleichwerbung *grins*)!
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