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Sony muss 1.5 Millionen Dollar blechen
Ein Kammergericht hat nun entschieden das der Konzern "SONY" 1.5 Millionen Dollar Entschädigung an die US-Kinozuschauer zahlen muss. Sony soll für die Bewerbung des Films "Ritter aus Leidenschaft" Zitate aus erfundenen Filmkritiken benutzt haben. Geschrieben haben soll die Kritiken ein Mann Namens David Manning. Dieser hatte eine Vielzahl von Kritiken zu den beworbenen Filmen wie Hollow Man, Ritter aus Leidenschaft oder Der Patriot geschrieben. SONY hatte diese ohne Erlaubnis zum bewerben der eigenen Kinoproduktionen benutzt.
David Manning beschrieb unter anderem die Hauptdarstellerin in Ritter aus Leidenschaft als "heißeste Neuentdeckung dieses Jahres". Doch nun wird es mehr oder weniger seltsam! Denn der besagte Herr David Manning existiert gar nicht. Diesen hatte SONY nur frei Schnauze erfunden und behauptete dass der Mann für eine kleine Zeitung "The Ridgefield Press" arbeitet. Auf Anfrage an die Zeitung The Ridgefield Press stellte sich dann aber heraus dass es dort nie einen David Manning gegeben hat. Das Gericht entschied dass jeder Kinobesucher der damals einen der besagten Filme gesehen hatte fünf Dollar als Entschädigung zurückbekommen kann.
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