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Dagmar Berghoff kontert Jugendwahn
News vom: 26.02.2006
TV-Moderatorin Dagmar Berghoff, die ?Miss EX -Tagesschau?, ist beruflich gefragter denn je. Anders lautende Verkündungen von Boulevardzeitungen, sie würde sich jetzt wohl ins Seniorenheim zurückziehen , bringen Dagmar Berghoff (63) auf die Palme und sie reagiert darauf mit Unverständnis. Sie hat sich noch vieles vorgenommen ,steckt voller Tatendrang und Ideen. Die Presse solle doch noch mal in 15 bis 20 Jahren nachfragen, ist ihre Meinung. Das die Zukunft für sie auch einschneidende Veränderungen mit sich bringen werden ist ihr klar ,spätestens seit dem sie wieder Single ist. Nach dem Tod ihres Mannes Pit, der 2001 verstarb und ihres Bruders ,machte sie sich ernsthaft um das Altern Gedanken. .Sie verfasste eine Patientenverfügung und ein Testament. Nach ihrer Trauerbewältigung kann sie so schnell nichts mehr aus der Bahn werfen. Doch möchte sie so lange wie möglich ihre Hamburger Wohnung mit Alsterblick halten. So kommt ihr gerade Recht, das sie zur Zeit viele Angebote für TV-Auftritte erhält und sie mit ihrer Arbeit genug Ablenkung hat , um nicht depressiv zu werden. Mit ihrer aktuellen Lesetournee ?Von Arschgeweih bis Zeitnah? durch ganz Deutschland, mit ihren Uralt- Kollegen Wilhelm Wieben und Jo Brauner aus der ?Tagesschau?, vor überwiegend jungem Publikum kommt sie sehr gut an. An ihrem ?Tagesschau-Tisch? kommentiert das Trio die Worte des vergangenen Jahres. So zum Beispiel den Nationalhymnen- Patzer im Satz Sarah Conners: ?Brüh im Lichte? statt ?
Blüh im Glanze dieses Lichts?. Das Publikum tobt und sie finden es an scheinend cool. Denn die Ruhe ist für Dagmar nichts und sie kann auch nicht gern Nein sagen ,auch wenn sie eigentlich zu den Rentiers gehört. Wen man fit ist ,gibt es keine Grenzen. Auch für die bevorstehende Fußball- WM im Sommer, möchte sie nicht auf ihre legendär gewordenen Fußball-Partys verzichten. Seit Jahren schon lädt Dagmar Berghoff zu jedem Deutschlandspiel Freunde zu sich nach Hause und bewirtet sie liebevoll mit Bier und Buletten. Und das soll auch in der Seniorenresidenz einmal fortgeführt werden.
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