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Sexy Man
Registriert seit: 17.04.2003
Beiträge: 7.578
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Die Sturmflut - das Jahrhunderthochwasser Hamburgs 1962
News vom: 20.02.2006
Der 44. Jahrestag der Naturkatastrophe und des Versagens der Entscheidungsträger zur rechtzeitigen Evakuierung der Hamburger Bevölkerung , sowie der Bewältigung der enormen Rettungsmaßnahmen , ist das Thema eines RTL- Zweiteilers mit einem 8 -Millionen -Euro Katastrophen-Spektakel auf dem Bildschirm am 19. Und 20. 2.2006 im Abendprogramm. Mitte Januar 1962 entwickelt sich ein Atlantik- Tief zum Monsterorkan und bedroht die Nordseeküste und die Elbmündung vor Hamburg und damit steigt die Gefahr für den Halt der Deiche auch im Hinterland. Zig.-Tausende Hamburger sind bedroht vom Wasser eingeschlossen zu werden und sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen zu können. Durch Verkettung unglücklicher Umstände ,Verkennung der Lage, zur damaligen Zeit ungenügender technischer Vorraussetzungen und sowie hinausgezögerter schneller Entscheidungsnotwendigkeit der Verantwortlichen an Hamburgs Spitze ,kam es zu tragischen Einzelschicksalen und enormen Sachschäden. RTL und die Produktionsfirma teamWorks nahmen sich die schwerste Naturkatastrophe in der Nachkriegszeit als Vorbild für ihren Zweiteiler. Bei der damaligen Katastrophe starben 315 Menschen, mehr als 60000 verloren vorübergehend ihr Zuhause und es entstanden Schäden in Millionenhöhe. Acht Millionen kostete die Verfilmung der Handlung durch Regisseur und Produzent von teamWork Nico Hofmann. Allein 1,2 Millionen Euro verschlangen die Spezialeffekte und 700 000 Euro die Flutung und Versenkung der Häuser. Ein Staraufgebot wurde verpflichtet , u. a. die Schauspieler Nadja Uhl ,Götz George , Heiner Lauterbach, Elmar Wepper, Bettina Zimmermann und Natalia Wörner. Kein leichter Job und teils un -ter extremsten Bedingungen für die Schauspieler. Zwölf Stunden Drehtag und im Neopren-Anzug im eiskalten Wasser ,bei einer Lufttemperatur von manchmal minus acht Grad . Die Maskenbildner hatten ständig zu tun gefrorene Haare trocken zu fönen .Es waren die physisch härtesten Dreharbeiten für Nadja Uhl. Als Kulisse diente der Ruhrpott, ein Freibad wurde in Essen zu einem ganzen Straßenzug des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg. In einem 140 Meter langen und 35 Meter breiten Betonbecken standen die Häuser ,das bis zu einem Meter geflutet werden konnte. Eine Nordseebohrinsel ,sowie norddeutsche Originalschauplätze entstanden auf einer stillgelegten Zeche ,dem Weltkultur-Industriedenkmal Zollverein. Allerdings erzählt der Film mehr ein Liebesdrama ,als eine Katastrophe, in einer Dreiecksbeziehung zwischen Katja ( N. Uhl ) ,ihrem Verlobten Markus ( J. J. Liefers) und ihrem früheren Liebhaber und Seemann Jürgen (B. Fürmann ) Mit diesem TV- Event erhofft sich RTL einen Marktanteil von 30 Prozent und die Produktionsfirma träumt von acht Millionen Zuschauern. Ob sich der Aufwand mit den hollywoodreifen Bildern gelohnt hat und Auftakt für weitere Produktionen sein wird , entscheiden die Zuschauer. Für Betroffene ,die damals mit dabei waren muss klar sein ,das der Film ? Die Sturmflut ? keine Dokumentation ist und nicht alles übereinstimmt , was damals tatsächlich abgelaufen ist. Dennoch erfüllt er den Anspruch an diese Ereignisse zu erinnern ,der Opfer und der viele n Betroffenen und Helfer in der Not zu gedenken. |
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